Konzertpodium Oboe
Die jungen Oboist*innen der HfMDK machen die individualistische Klang- und Ausdrucksvielfalt dieses ältesten Rohrblattinstruments im Konzert auch diesmal zu einem lebendigen Hörerlebnis. Im 18. Jahrhundert wurde die Oboe mit der Violine als das schönste Solo-Instrument bewundert. Während der Romantik hatte sie insbesondere in der Sinfonik und Oper ihre Bedeutung mit großen Orchestersoli. Nachdem vor allem in den letzten Jahrzehnten die Spielmöglichkeiten der modernen Oboe sukzessive weiterentwickelt wurden, hat sie darüber hinaus mit ihren Fähigkeiten, Assoziationen an archaische Grundmuster menschlichen Empfindens anklingen zu lassen, ihre Faszination für Komponist*innen heutiger Zeit wiedererlangt. Das Publikum darf sich – in gewohnter Manier – auf ein breites Einsatzspektrum der Oboe und ihrer „Nebeninstrumente“ Oboe d’amore und Englischhorn freuen: als Solo- wie als Kammermusikinstrument von der Barockzeit bis zur Moderne.