In­ter­na­tio­na­le mu­sik­wis­sen­schaft­li­che Ta­gung "Chant fé­mi­nin: Weib­li­che Stim­men - weib­li­che Ge­sangs­kul­tu­ren?"

Forschung

Gesang

Illustration eines Frauenkopfs mit kurzen Haaren, dargestellt im Profil, der von blauen und gelben abstrahierten Schallwellen überlagert wird.
(Foto: Lisa Mahlberg)

Die weibliche Gesangsstimme ist ein ebenso elementarer wie historisch höchst unterschiedlich ausgeprägter und bewerteter Bestandteil der europäischen Musik- und Kulturgeschichte. Auf der Tagung soll der Frage nachgegangen werden, ob und inwiefern spezifisch weiblich konnotierte Gesangskulturen historisch jeweils sichtbar werden und in welcher Form sie in den jeweiligen zeitgenössischen, aber auch historiographischen Diskurs treten. An zweieinhalb Tagen richten die Beiträge der über 20 Referent*innen den Blick dabei in einem großen Bogen historisch gezielt auf die unter­schiedlichen Spezifika einerseits der Frühen Neuzeit, insbesondere im 18. Jahrhundert, andererseits des 19. Jahrhunderts in Verbindung mit dessen Auswirkungen im 20. Jahrhundert sowie nicht zuletzt auf die vielfältigen Entwicklungen der letzten rund 50 Jahre.

Zum Programm der Tagung

Eine Kooperation zwischen der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK) und der Universität Koblenz, gefördert durch die Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung.

HfMDK, Kleiner SaalEschersheimer Landstraße 29,60322 Frankfurt am Main Auf Karte anzeigen
free admission