Glanz des Dresd­ner Or­ches­ters

Alte Musik

Barock

Werke von Johann Sebastian Bach, Johann Friedrich Fasch, Johann David Heinichen, Jan Dismas Zelenka

Barockorchester Cappella Academica FrankfurtAlfredo Bernardini, Leitung

Im Rahmen des Wiesbadener Bachfests 2025

Zwi­schen 1697 und 1763, also der Herr­schaft von Kur­fürst Au­gust dem Star­ken und sei­nes Soh­nes Fried­rich Au­gust II., stand die Mu­sik in der Re­si­denz­stadt Dres­den in be­son­de­rer Blü­te, da die Herr­scher dem hö­fi­schen Mu­si­zie­ren be­son­de­re Wert­schät­zung bei­ma­ßen. Mit über 50 der bes­ten Mu­si­ker aus ganz Eu­ro­pa war es nicht nur ei­nes der größ­ten, son­dern wohl auch das bes­te in Eu­ro­pa – je­den­falls nennt es Jean-Jac­ques Rous­se­au in sei­nem Le­xi­kon 1754 „les plus par­fait - das voll­kom­mens­te“. Na­men wie Pi­sen­del, Buf­f­ar­din, Quantz oder Zelen­ka sind noch heu­te ein Be­griff als Vir­tuo­sen wie auch als Kom­po­nis­ten.

Das  Ba­rock­or­ches­ter Cap­pel­la Aca­de­mi­ca Frank­furt, in dem Stu­die­ren­de, Ab­sol­ven­tin­nen und Ab­sol­ven­ten des In­sti­tuts für His­to­ri­sche In­ter­pre­ta­ti­ons­pra­xis der Hoch­schu­le für Mu­sik und Dar­stel­len­de Kunst Frank­furt ge­mein­sam mit ih­ren Leh­ren­den mu­si­zie­ren, prä­sen­tiert groß be­setz­te Or­ches­ter­wer­ke.  Un­ter der Lei­tung von Al­fre­do Ber­nar­di­ni, ei­nem der ganz Gro­ßen auf der Ba­rock­oboe, lässt das En­sem­bel da­mit den Glanz der Dresd­ner Hof­ka­pel­le aufs Neue auf­leuch­ten.