Dis­sol­ving Na­tu­ra – Auf­lö­sung von Na­tur

Was, wenn Natur sich auflöst? Eine klangliche und physische Betrachtung der Verwandlung ihrer Zustände mit Elvira Streva, Klavier | Eva Maria Reszni, Klarinette | Jennifer Nicolay, Video und Live Electronics.

HfMDK, OpernstudioEschersheimer Landstraße 29,60322 Frankfurt am Main Auf Karte anzeigen
Neue Musik Nacht: Gesamtprogramm

Lu­cie de Prod’Hom­me (*1964): „Par delà les nuages“ (2009) für Kla­vier, Kla­ri­net­te, Tape (2009) (5:30)

Yann Win­des­hau­sen (*2002): „Zu­stän­dig­keits­be­reich“ für Kla­vier und Kla­ri­net­te (2025) (6‘) UA

Yann Win­des­hau­sen (*2002): „Un­reif“ für Kla­vier und Kla­ri­net­te (2025) (ca 7‘) UA

Pas­qua­le Pun­zo (*1987): „un­ta­med wa­ters“ für Kla­vier, Kla­ri­net­te, Live-Elek­tro­nik (2025) (ca 15‘) UA

El­vi­ra Stre­va, Kla­vier | Eva Ma­ria Res­z­ni, Kla­ri­net­te und Bass­kla­ri­net­te | Tomás Je­sus Ocaña Gon­zá­lez, Kla­ri­net­te | Jen­ni­fer Ni­co­lay, Live-Elek­tro­nik

Dis­sol­ving Na­tu­ra – Auf­lö­sung der Na­tur

Was, wenn Na­tur sich auf­löst? Eine klang­li­che und phy­si­sche Be­trach­tung der Ver­wand­lung ih­rer Zu­stän­de.

Wie klingt eine Welt im Wan­del mit Ele­men­ten, die au­ßer Kon­trol­le ge­ra­ten? Was bleibt, wenn das Na­tür­li­che ver­geht? Kla­vier, Kla­ri­net­te und Elek­tro­nik er­kun­den in ei­ner mul­ti­me­dia­len Per­for­mance die fra­gi­le Ba­lan­ce zwi­schen Na­tur und Mensch, Ver­än­de­rung und Ver­ant­wor­tung, so­wie Klang und Stil­le.

Die Per­for­mance the­ma­ti­siert den Kli­ma­wan­del und sei­ne Fol­gen nicht als abs­trak­te Be­dro­hung auf der in­tel­lek­tu­ell-re­fle­xi­ven Ebe­ne, son­dern als fühl­ba­re Rea­li­tät, als Des­ori­en­tie­rung an­ge­sichts ei­ner im Ne­bel lie­gen­den Zu­kunft, als Ver­hand­lung von Ver­ant­wor­tung und Zu­stän­dig­kei­ten, un­bän­di­gen Na­tur­ge­wal­ten.

Im Zen­trum der Auf­füh­rung ste­hen Wer­ke von Lu­cie Prod’Hom­me, Pas­qua­le Pun­zo und Yann Win­des­hau­sen mit ex­pe­ri­men­tel­len Klang­wel­ten und ex­pres­si­ven Tex­tu­ren, die ein Span­nungs­feld zwi­schen or­ga­ni­schen und ar­ti­fi­zi­el­len Klän­gen, zwi­schen akus­ti­scher In­ti­mi­tät und elek­tro­ni­scher Wei­te er­zeu­gen.

Luf­ti­ge Ge­räu­sche mi­schen sich mit pul­sie­ren­den Rhyth­men und schrof­fen Brü­chen, die tur­bu­len­te en­er­gie­ge­la­de­ne Elek­tro­nik trifft auf fra­gi­le Kla­vier­klän­ge, zer­brech­li­che Na­tur­ge­räu­sche ver­schwin­den in syn­the­ti­schen Frag­men­ten.

Be­glei­tet von be­weg­ten Pro­jek­tio­nen und Büh­nen­ele­men­ten ent­steht eine au­dio-vi­su­el­le Per­for­mance. Eine Ein­la­dung, in das Na­tür­li­che hin­ein­zu­hö­ren – und in das, was von ihm bleibt.

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