„8feedback3“ – Spektrale Klänge anders hören

Aufführung 1
Ronak Pouranpir (*2001): „_RP“ für Papierrohrorgel (2025) (3‘) UA
Jiaxuan He (*2004): „In Fluss“ für Klarinette, Horn, Cello und Papierrohrorgel (2025) (5‘) UA
Francesco Borghetti (*1992): „Extrema Fictio“ für Bassklarinette, Horn, Cello und Papierrohrorgel (2025) (8‘) UA
Daniel Satanovski (*2002): „Hilfe“ für Klarinette, Horn, Violoncello und Papierrohrorgel (2025) (ca. 14‘) UA
Clemens Wolf (*2002): „Vibrando“ für Klarinette und Papierorgel (2025) (12‘) UA
Merlin Jonathan Fischer (*2005): „zieht“ für Papierrohrorgel (2025) (8‘) UA
Trio Radial
Shelly Ezra, Klarinette | Deepa Goonetilleke, Horn | Esther Saladin, Cello
Papierrohrorgel
Klangregie: alle Komponist*innen
Musikinformatik und Anwendungsentwicklung: Nikki Buzzi, Orm Finnendahl
Technische Assistenz: Moritz Fischer
Natur gilt als unmittelbar, Technologie als konstruiert - damit das nicht so bleibt, komponieren wir.
Unsere Papierrohrorgel macht jeweils 16 Eigenschwingungen (= Naturtöne) von 8 simplen Papierröhren hörbar. Dafür haben Nikki Buzzi und Orm Finnendahl ausgeklügelte Feedback-Kontrolltechnologie entwickelt, deren natürliche Funktionsweise wir sowohl fein differenziert aufzeigen als auch ordentlich gegen den Strich bürsten - dabei hilft die Konfrontation mit dem Trio Radial (eine Klarinettistin, eine Hornistin, eine Cellistin), mit dem wir die Positionierung elektronischer Instrumente in der Kammermusik erproben.
Dank der Verteilung der Rohre im Raum gibt es nicht nur Klänge aus allen Richtungen, sondern auch Flexibilität in der Platzwahl (Sitzkissen, Sitzsäcke, Stühle). In zwei Konzerten mit verschiedenen Programmen präsentieren 7 Bachelorstudierende und ein Masterstudent ihre Ideen einer Musik über die Konstruiertheit der Natur und die Unmittelbarkeit der Technologie.