
Josephine Nahrstedt ist Schauspielerin und arbeitet multidisziplinär in den Freien Darstellenden Künsten.
2018 absolvierte sie die Schauspielausbildung an der ETAGE -Schule für die Darstellenden und Bildenden Künste in Berlin. Seitdem arbeitet sie als Schauspielerin an unterschiedlichen Theatern (u.a. Anhaltisches Theater, Theater Freiburg) sowie in der Freien Szene in Berlin. Neben dem Schauspiel beschäftigt sich Josephine seit ihrem Ausbildungsabschluss auch mit künstlerischer Forschung und eigenen (Bühnen)Konzeptionen. 2023 wurde ihr Kinderstück „Taumel“ in der Schaubude Berlin co- produziert und uraufgeführt. „Taumel“ erhielt außerdem eine Einladung zum at.tension Festival.
Josephine ist Teil des NIE-Kollektivs und erhielt mit Komplizinnen aus der Gruppe 2024 das Recherche Stipendium der „Senatsverwaltung für kulturellen und gesellschaftlichen Zusammenhalt“ , mit dem sie die Zugänglichkeit von Kunst und Theater in einer ehemaligen öffentlichen Toilette in Berlin, erforschten. Seit Oktober 2025 studiert Josephine Regie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Ihr Interesse liegt derzeit in der Überschreibung und Adaption von Prosa- und Dramentexten aus der klassischen Literatur. Hierbei erforscht sie kollektive Methodiken und die Textgenese durch lange Improvisationen.