Axel Ruge

VertretungsprofessurKontrabassFB1 Künstlerische Instrumentalausbildung
Porträt von Axel Ruge
(Foto: Patrick Hürlimann)

Axel Ruge ist Kon­tra­bas­sist und Kon­tra­bass-Päd­ago­ge und un­ter­rich­tet seit fast zwei Jahr­zehn­ten an Mu­sik­hoch­schu­len in Eu­ro­pa und Aus­tra­li­en. An der HfMDK hat­te er be­reits seit 2014 bis zu sei­nem An­tritt als Ver­tre­tungs­pro­fes­sor 2026 ei­nen Lehr­auf­trag für Kon­tra­bass, seit 2016 lehrt er au­ßer­dem an der Mu­sik­hoch­schu­le Müns­ter. Wei­te­re Lehr­auf­trä­ge führ­ten ihn an das Vic­to­ri­an Col­lege of the Arts in Mel­bourne und an das Con­ser­va­to­ri­um Maas­tricht. Meis­ter­kur­se gab er an der Aus­tra­li­an Na­tio­nal Aca­de­my of Mu­sic in Mel­bourne und an der KUG Graz. Am Or­ches­ter­zen­trum NRW in Dort­mund be­rei­te­te er seit 2006 im­mer wie­der jun­ge Mu­si­ke­rin­nen und Mu­si­ker auf Pro­be­spie­le vor.

Nach Stu­di­en bei Chris­toph Schmidt an der Mu­sik­hoch­schu­le Mann­heim, bei Knut Guett­ler an der Nor­we­gi­schen Mu­sik­aka­de­mie, so­wie bei Klaus Stoll an der Ka­ra­jan-Aka­de­mie der Ber­li­ner Phil­har­mo­ni­ker war er zu­nächst fünf Jah­re lang So­lo­bas­sist des Dä­ni­schen Na­tio­na­len Ra­dio­sin­fo­nie­or­ches­ters. Seit 2005 ist Axel Ruge stell­ver­tre­ten­der So­lo­bas­sist des WDR Sin­fo­nie­or­ches­ters. Als Gast­so­lo­bas­sist war er bei Spit­zen­or­ches­tern wie den Münch­ner Phil­har­mo­ni­kern, dem Oslo Phil­har­mo­nic Or­chestra und dem Mahler Cham­ber Or­chestra tä­tig. Seit 2013 spielt Axel Ruge im Lu­cer­ne Fes­ti­val Or­chestra. Auch mit dem Cham­ber Or­chestra of Eu­ro­pe ver­bin­det ihn eine lang­jäh­ri­ge re­gel­mä­ßi­ge Zu­sam­men­ar­beit. Er hat mit vie­len der gro­ßen Di­ri­gen­ten un­se­rer Zeit zu­sam­men­ge­ar­bei­tet, von den ver­stor­be­nen Clau­dio Ab­ba­do, Gün­ter Wand, Ni­ko­laus Har­non­court und Ber­nard Hai­tink bis zu Sir Si­mon Ratt­le, Her­bert Blom­stedt, Ric­car­do Chail­ly, Yan­nick Né­zet-Sé­gu­in und Klaus Mä­kelä. Als Mit­glied des Jaan Bos­sier Quar­tetts er­kun­det er seit 2015 die Über­schnei­dungs­li­ni­en von tra­di­tio­nel­ler, zeit­ge­nös­si­scher und klas­si­scher Mu­sik.