Weibliche Lebenserinnerungen in Wort und Choreografie

Foto von vier älteren Damen, drei sitzen auf einer Holzbank eine steht dahinter, sie sind einander zugewandt und lächeln.
(Photo: Paul Pape)
Foto von vier älteren Damen, drei sitzen auf einer Holzbank eine steht dahinter, sie sind einander zugewandt und lächeln.
(Photo: Paul Pape)
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mor­gen bin ich ges­tern an­ders ge­we­sen

„Er­in­nern heißt ver­ges­sen“, das wuss­te schon Chris­toph Schlin­gen­sief. Was aber pas­siert, wenn man sich an das ei­ge­ne Le­ben er­in­nert? Ver­schwimmt die Bio­gra­fie, wenn man sie sich selbst oder an­de­ren er­zählt? „Mor­gen bin ich ges­tern an­ders ge­we­sen“ er­forscht mit vier Per­for­me­rin­nen zwi­schen 64 und 76 Jah­ren die Per­spek­ti­ven auf die ei­ge­nen Le­bens­we­ge und wie sich die­se Per­spek­ti­ven mit der Zeit ver­än­dern. Im Zen­trum ste­hen die Selbst(v)er­zäh­lun­gen vie­rer Le­bens­ent­wür­fe, die kör­per­lich prä­sent in Cho­reo­gra­fie und Wort her­vor­ge­holt und aus­ge­brei­tet wer­den, um mit ih­nen mög­li­che Zu­kunfts­räu­me zu be­zie­hen. Da­bei folgt die Per­for­mance der Fra­ge nach ei­nem ge­nu­in weib­li­chen Blick­win­kel auf das ei­ge­ne Le­ben und nach den Span­nun­gen zwi­schen den Ge­ne­ra­tio­nen weib­lich ge­le­se­ner Per­so­nen. Das drei­köp­fi­ge Thea­ter­hand­wer­ker*in­nen­team er­ar­bei­tet ei­nen Abend aus In­ter­views und au­then­ti­schem so­wie fin­gier­tem bio­gra­fi­schem Ma­te­ri­al.

Pre­mie­re: 15.12.2023 um 20 Uhr
Wei­te­re Auf­füh­run­gen: 17.12.2023 um 20 Uhr und 18.12.2023 um 18 Uhr
Mou­son­turm Stu­dio 1
Künst­ler*in­nen­haus Mou­son­turm, Wald­schmidt­stra­ße 4, 60316 Frank­furt am Main

Ti­ckets sind er­hält­lich über den Mou­son­turm auf https://www.mou­son­turm.de/events/mor­gen-bin-ich-ges­tern/.
Es gilt ein so­li­da­ri­sches Preis­sys­tem.

Dau­er: ca 75 Mi­nu­ten
Sprach­fas­sung: deutsch

Re­gie, Kon­zept: Pia Ep­ping
Dra­ma­tur­gie, Kon­zept: Lina Schone­beck, Leon Post
Büh­ne: Va­le­ria Casta­ño Mo­reno
Cho­reo­gra­fie: Mag­da­le­na Dze­co
Sound und Mu­sik: Leon Post
Per­for­mance: Eli­sa­beth Kren­zi­en, Ma­ria Tep­per, Ra­mo­na Nie­ve­ler, Chris L.

Ge­för­dert durch die Hes­si­sche Thea­ter­aka­de­mie und durch die Stadt Frank­furt im Rah­men der Thea­ter­för­de­rung