Neuerscheinung: Beiträge zu einer Harmonielehre 2000
Nach 40-jähriger Erfahung im entsprechenden Gebiet hat Hon. Prof. Claus Kühnl, Lehrauftrag Musiktheorie im FB2, ein Buch veröffentlicht: Beiträge zu einer Harmonielehre 2000.
Der Klappentext von Dr. Julia Cloot gibt Auskunft über den Autor und inhaltliche Aspekte des Buchs: Dieses Buch richtet sich an alle, die an Musiktheorie interessiert sind, insbesondere an Kompositionsstudierende, (Schul-)musiker/innen und Fachkolleg/innen. Der Autor Claus Kühnl (geb. 1957) ist Komponist und Musiktheoretiker; er ist Honorarprofessor und verfügt über eine langjährige pädagogische Erfahrung an verschiedenen Musikhochschulen und an Dr. Hoch's Konservatorium Frankfurt/M. Seine „Harmonielehre“ beginnt er mit einer Untersuchung harmonischer Neuerungen bei Chopin und Liszt um 1830, er erörtert Skalentheorien des frühen 20. Jahrhunderts, kommt von dort zur Musik der Gegenwart und wagt schließlich einen Blick in die Zukunft. Die zentrale These des Buchs besteht darin, dass ein musikalisches Denken, das auf einen Grundton bezogen ist, trotz aller harmonischer Neuerungen immer präsent geblieben ist. Claus Kühnls „Harmonielehre“ bietet keine Satztechnik im herkömmlichen Sinn, sondern ein Panorama verschiedener Modelle der vertikalen Klangerzeugung. Anschauliche Erläuterungen werden flankiert von einer Fülle prägnanter Beispiele, die nicht nur dem üblichen Kanon der Musiktheorie entstammen und damit überraschende Einsichten bieten.
Claus Kühnl (*1957)
Beiträge zu einer Harmonielehre 2000
Friedrich Hofmeister Musikverlag, Leipzig 2022