Listen! Percussion X – Wenn Klang sichtbar wird

Schlagwerk, auf der Bühne im LAB
(Photo: Jörg Baumann)
ein Schlagzeuger mit Vibraphon
(Photo: Joerg Baumann)
5 Vibraphonisten im Halbkreis
(Photo: Joerg Baumann)
pressemitteilung

Mit sei­ner zehn­ten Aus­ga­be er­reicht das Kon­zert­for­mat Lis­ten! Per­cus­sion X ei­nen be­son­de­ren Mei­len­stein. Seit 2022 ent­wi­ckelt sich die Rei­he zu ei­ner Platt­form für ex­pe­ri­men­tel­le Schlag­zeug­kunst und neu­gie­ri­ges Hö­ren. Zum Ju­bi­lä­um lädt sie er­neut dazu ein, ver­trau­te Hör­ge­wohn­hei­ten hin­ter sich zu las­sen und die fas­zi­nie­ren­de Viel­falt zeit­ge­nös­si­scher Per­cus­sion neu zu ent­de­cken.

Was Prof. Emil Kuy­um­cu­yan ge­mein­sam mit sei­ner Schlag­zeug­klas­se an der Hoch­schu­le für Mu­sik und Dar­stel­len­de Kunst Frank­furt (HfMDK) ins Le­ben ge­ru­fen hat, ist weit mehr als eine klas­si­sche Kon­zert­rei­he: ein La­bor für Klang, Be­we­gung und künst­le­ri­sche Grenz­über­schrei­tun­gen. Am 15. Juli ver­wan­delt sich das Frank­furt LAB er­neut in ei­nen Ort, an dem Per­cus­sion in all ih­ren Fa­cet­ten er­fahr­bar wird – un­mit­tel­bar, kör­per­lich und über­ra­schend.

Wer beim Be­griff Schlag­zeug zu­nächst an Drum­set, Pau­ken oder Be­cken denkt, wird an die­sem Abend schnell ei­nes Bes­se­ren be­lehrt. Ge­mein­sam mit Gäs­ten der Pri­vat­hoch­schu­le für Mu­sik Stel­la Vor­arl­berg in Feld­kirch und der Hoch­schu­le für Mu­sik Karls­ru­he er­öff­nen die Stu­die­ren­den der HfMDK ein weit­läu­fi­ges Uni­ver­sum aus Trom­meln, Me­tall­klän­gen, All­tags­ob­jek­ten, Spra­che, Ges­ten, Elek­tro­nik und Vi­deo. Hier wird ge­schla­gen, ge­spro­chen, be­wegt und per­formt. Klang wird nicht nur hör­bar, son­dern sicht­bar.

Das Pro­gramm spannt ei­nen Bo­gen von weg­wei­sen­den Wer­ken der Mo­der­ne bis zu ak­tu­el­len Po­si­tio­nen der Ge­gen­wart. Kom­po­si­tio­nen von John Cage, Ian­nis Xe­na­kis, Phil­ip­pe Ma­nou­ry und Ge­or­ges Aperghis tref­fen auf Ar­bei­ten von Ben­ja­min de la Fuen­te, Igor C. Sil­va und Emil Kuy­um­cu­yan. Da­bei ent­ste­hen im­mer neue Per­spek­ti­ven auf das Schlag­zeug – als mu­si­ka­li­sches, sze­ni­sches und me­dia­les Aus­drucks­mit­tel. Mal ent­fal­ten sich dich­te rhyth­mi­sche Klang­land­schaf­ten von ar­chai­scher Wucht, mal fein­sin­ni­ge thea­tra­le Si­tua­tio­nen zwi­schen Spra­che und Mu­sik, mal hy­bri­de For­men zwi­schen Kon­zert, In­stal­la­ti­on und Per­for­mance.

Ge­ra­de in sei­ner zehn­ten Aus­ga­be zeigt Lis­ten! Per­cus­sion X ein­drucks­voll die Of­fen­heit ei­nes In­stru­men­ta­ri­ums, des­sen Ge­schich­te bis heu­te fort­ge­schrie­ben wird. Kaum ein an­de­res mu­si­ka­li­sches Feld ver­eint Ein­flüs­se aus so un­ter­schied­li­chen Kul­tu­ren, Tra­di­tio­nen und künst­le­ri­schen Dis­zi­pli­nen. In die­ser Viel­falt liegt die be­son­de­re En­er­gie der Per­cus­sion: Sie ver­bin­det Kör­per und Klang, Ri­tu­al und In­no­va­ti­on, Prä­zi­si­on und Frei­heit – und er­öff­net im­mer wie­der neue Räu­me des Hö­rens.

Schlagwerk, auf der Bühne im LAB

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ein Schlagzeuger mit Vibraphon

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5 Vibraphonisten im Halbkreis

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