Jette Büshel feiert Theaterabend mit "Hannelore!"

Das Bild zeigt eine Collage aus getrockneten Blumen und Versatzstücke des Gesichts von Hannelore Elsner. Ein großer Lachender Mund, ein geschlossener Mund, zwei Augen.
(Photo: Thorben Schumüller)
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Im Kel­ler des Frank­fur­ter Ti­ger­pa­lasts singt Han­ne­lo­re Els­ner ein Lied über ei­nen Birn­baum, ein Lied von der ewi­gen Su­che nach Schön­heit und Ju­gend. Wir set­zen uns zu ihr an eine reich ge­deck­te Ta­fel, hö­ren zu und spre­chen über das Le­ben, durch­blät­tern ein Her­ba­ri­um der Er­in­ne­run­gen.

Das klingt sehr ro­man­tisch. Ist es auch. Al­les ist Ro­man­tik, Lust und Spiel bei Han­ne­lo­re. Mit sti­li­sier­ten Bli­cken, fein cho­reo­gra­fier­ten Ges­ten, hau­chen­den Seuf­zern er­klärt sie uns: „Das ist nur eine Rol­le, das müs­sen Sie mal ver­ste­hen.“

Wir wol­len die Rol­len der Han­ne­lo­re Els­ner be­fra­gen, uns in sie hin­ein­füh­len und Ver­mu­tun­gen an­stel­len. So fin­den wir et­was Grö­ße­res, das über ihre Bio­gra­fie hin­aus­geht, wo­für sie bis heu­te steht. Denn wenn Han­ne­lo­re singt: „drum schö­nes Mäd­chen lass dich lie­ben, sonst wird dich einst dein Herz be­trü­ben, dann bist du alt und bist al­lein und wirst die schö­ne Zeit be­reu­en“, mer­ken wir – Da ist was um die Han­ni.

Jet­te Büs­hel, Re­gie­stu­die­ren­de der HfMDK, in­sze­niert im Rah­men ih­res Stu­di­en­pro­jek­tes IV die Stück­ent­wick­lung „Han­ne­lo­re!“.

Pre­mie­re: 14.04.2023 um 20:00 Uhr
wei­te­re Vor­stel­lun­gen: 15.04. und 16.04. je­weils 18:00 Uhr
Künst­ler*in­nen­haus Mou­son­turm

Ti­ckets sind er­hält­lich über den Mou­son­turm auf www.mou­son­turm.de/events/han­ne­lo­re/. Es gilt ein so­li­da­ri­sches Preis­sys­tem.

Frei­ga­be: ab 6 Jah­ren
Dau­er: ca 75 Mi­nu­ten
Sprach­fas­sung: deutsch

Re­gie: Jet­te Büs­hel
Be­set­zung: Lisa Hein­ri­ci, Si­mon Zel­ler
Büh­ne/Vi­deo: Thor­ben Schu­mül­ler
Kos­tüm/Mas­ke: Kati Stub­be
Mu­sik: Jo­han­nes Mittl
Dra­ma­tur­gie: An­to­nia Zeich
Text­bei­trag: Lars Wer­ner

Eine Pro­duk­ti­on in Ko­ope­ra­ti­on mit der Hes­si­schen Thea­ter Aka­de­mie (HTA).