Fred Frith goes HfMDK

Fred Frith an der HfMDK
Fred Frith(Photo: Fotos: Lucia Riss, Peter Gannushkin. Gestaltung: Moritz Fischer)
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Fred Frith, der am 30. Ok­to­ber zu Gast an der HfMDK ist, nennt sich selbst "song­wri­ter, com­po­ser, mul­ti-in­stru­men­ta­list (bass, key­boards, vio­lin) and an im­pro­vi­ser per­forming most­ly on va­rious per­mu­ta­ti­ons of the elec­tric and acoustic gui­tar". Bis­wei­len ver­wen­det er selbst­en­wi­ckel­te In­stru­men­te, "home-made". Er kom­po­nier­te für Rock­bands, für und mit Men­schen, mit de­nen er durch kol­lek­ti­ve, ko­krea­ti­ve Pro­ben­pro­zes­se geht. Sei­ne Idee ei­nes "Stücks" oder ei­ner "Ar­beit" ist die ei­ner un­voll­ende­ten, sich ver­än­dern­den En­ti­tät. Zu­sam­men­ar­beit, Im­pro­vi­sa­ti­on, "sculp­ting sound" im Stu­dio und ein Kom­po­si­ti­ons­be­griff, der sich als Pro­zess mit of­fe­nem Ende ver­steht - das ist zen­tral für Fred Frith und die Art, wie er Mu­sik macht. An der HfMDK wird er sich im Ok­to­ber ge­mein­sam mit Kom­po­si­ti­ons­stu­die­ren­den, Mit­glie­dern der IEMA, der Gi­tar­ren­klas­sen und dem MA Big­Band mit dem The­ma Im­pro­vi­sa­ti­on aus­ein­an­der­set­zen. Er schließt sei­nen Be­such am Abend mit ei­ner Solo Per­for­mance im Klei­nen Saal ab.