DAS SIND DIE NEUEN AN DER HfMDK - HERZLICH WILLKOMMEN!

pressemitteilung

Zum Win­ter­se­mes­ter 2026/27 be­grüßt die Hoch­schu­le für Mu­sik und Dar­stel­len­de Kunst Frank­furt (HfMDK) drei neue Pro­fes­sor*in­nen und sechs Ver­tre­tungs­pro­fes­sor*in­nen. Mit ih­nen ge­winnt die HfMDK viel­fäl­ti­ge künst­le­ri­sche, wis­sen­schaft­li­che und päd­ago­gi­sche Ex­per­ti­se so­wie in­ter­na­tio­na­le Pra­xis­kon­tak­te und setzt zu­gleich den Ge­ne­ra­ti­ons­wech­sel bei den Pro­fes­su­ren fort.

Die Neu­be­ru­fun­gen er­fol­gen in ei­ner Pha­se er­heb­li­cher fi­nan­zi­el­ler und per­so­nel­ler Her­aus­for­de­run­gen. Wie die hes­si­schen Hoch­schu­len ins­ge­samt ist auch die HfMDK durch die Kür­zun­gen des neu­en Hoch­schul­pakts ge­zwun­gen, Stel­len­be­set­zun­gen im Kern­be­reich von Leh­re und For­schung zu ver­zö­gern oder vor­erst aus­zu­set­zen. Ei­ni­ge Stel­len ent­fal­len gänz­lich. Die Hoch­schu­le wird des­halb ihre Stu­di­en­gang­ka­pa­zi­tä­ten an­pas­sen.

Seit Be­ginn der Hoch­schul­pakt­ver­hand­lun­gen blei­ben frei­wer­den­de Pro­fes­su­ren zu­nächst un­be­setzt. Ak­tu­ell wer­den die Pro­fi­le der ein­zel­nen Pro­fes­su­ren un­ter den ver­än­der­ten Rah­men­be­din­gun­gen kon­zep­tio­nell nach­ge­schärft.
Zum Win­ter­se­mes­ter tre­ten Na­ta­lie Karl, als Pro­fes­so­rin für Ge­sang, Prof. Dr. Adri­an Kuhl, als Pro­fes­sor für Mu­sik­wis­sen­schaft mit Schwer­punkt Edi­ti­ons­phi­lo­lo­gie und Me­tho­den di­gi­ta­ler Mu­sik­edi­ti­on und Tan­ja Pan­nier, als Pro­fes­so­rin für Ge­sang (Po­pu­lä­re Mu­sik), neu an der HfMDK an. 
Zu­gleich wird die Leh­re durch Ver­tre­tungs­pro­fes­sor*in­nen si­cher­ge­stellt. Sechs Neu­zu­gän­ge über­neh­men zum Win­ter­se­mes­ter ent­spre­chen­de Ver­tre­tungs­pro­fes­su­ren.

»Der Hochschulpakt zwingt uns zu einer Transformation, die nicht fachlich getrieben ist, sondern finanziell. Das glaubt jeder aus der Wirtschaft zu kennen, aber Hochschulen sind schwere Tanker, die für Kontinuität gebaut sind und wenig Möglichkeiten haben, kurzfristige Kursänderungen einzuleiten.«HfMDK Präsident Prof. Elmar Fulda

Die neu­en Kol­leg*in­nen ste­hen für die künst­le­ri­sche und päd­ago­gi­sche Wei­ter­ent­wick­lung der HfMDK. Ihr Spek­trum reicht von Mu­sik­wis­sen­schaft und di­gi­ta­ler Mu­sik­edi­ti­on über klas­si­schen und po­pu­lä­ren Ge­sang, Ba­ro­ck­vio­li­ne und Kon­tra­bass bis hin zu Grup­pen­mu­si­zie­ren, Re­gie und Or­ches­ter­di­ri­gie­ren.

»Wir gestalten die Zukunft unserer Gesellschaft selbstbewusst mit, indem wir jungen Menschen Kompetenz in ihrem künstlerischen Fach vermitteln und zugleich auch Fähigkeiten, andere Menschen für diese Künste zu begeistern. Ich freue mich, dass uns so unterschiedliche und starke Persönlichkeiten bei der Erfüllung unseres Bildungsauftrags unterstützen. Herzlich Willkommen an der HfMDK!«Prof. Elmar Fulda

EIN HERZ­LI­CHES WILL­KOM­MEN AN DER HfMDK!

Prof. Na­ta­lie Karl ist Pro­fes­so­rin für klas­si­schen Ge­sang.

Prof. Na­ta­lie Karl, Pro­fes­so­rin für klas­si­schen Ge­sang, blickt auf eine mehr als 30-jäh­ri­ge in­ter­na­tio­na­le Kar­rie­re als Sän­ge­rin zu­rück. Nach ih­rem Stu­di­um in Stutt­gart war sie En­sem­ble­mit­glied der Oper Köln und gas­tier­te an zahl­rei­chen re­nom­mier­ten Opern­häu­sern, dar­un­ter die Opé­ra na­tio­nal de Pa­ris, die Baye­ri­sche Staats­oper, die Staats­oper Un­ter den Lin­den und die Sem­per­oper Dres­den. Ihr Re­per­toire reicht von Mo­zart und Do­ni­zet­ti bis Ver­di und Wag­ner.

Seit 2010 un­ter­rich­tet sie als Do­zen­tin für Ge­sang an der Hoch­schu­le für Mu­sik und Dar­stel­len­de Kunst Stutt­gart. Im Mit­tel­punkt ih­rer päd­ago­gi­schen Ar­beit ste­hen eine in­di­vi­du­ell ent­wi­ckel­te Ge­sangs­tech­nik so­wie die Ver­bin­dung von Stim­me, Aus­druck und sze­ni­scher Ge­stal­tung.

Zum Win­ter­se­mes­ter 2026/27 über­nimmt sie eine Pro­fes­sur für Ge­sang an der HfMDK in Frank­furt.

»Dabei geht es mir um die Entwicklung der individuellen Stimme und der eigenen künstlerischen Persönlichkeit, aber ebenso um die Kraft des Gemeinsamen.«Prof. Natalie Karl

Prof. Dr. Adri­an Kuhl ist Pro­fes­sor für Mu­sik­wis­sen­schaft mit Schwer­punkt Edi­ti­ons­phi­lo­lo­gie und Me­tho­den di­gi­ta­ler Mu­sik­edi­ti­on.

Prof. Dr. Adri­an Kuhl, Pro­fes­sor für Mu­sik­wis­sen­schaft mit Schwer­punkt Edi­ti­ons­phi­lo­lo­gie und Me­tho­den di­gi­ta­ler Mu­sik­edi­ti­on, ist seit Ok­to­ber 2026 In­ha­ber der ge­mein­sam von der Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten und der Li­te­ra­tur Mainz so­wie der HfMDK ge­tra­ge­nen Aka­de­mie­pro­fes­sur.

Seit 2016 lei­tet er die Ar­beits­stel­le der Bernd Alo­is Zim­mer­mann-Ge­samt­aus­ga­be an der Goe­the-Uni­ver­si­tät Frank­furt am Main. Kuhl stu­dier­te Mu­sik­wis­sen­schaft, Deut­sche Phi­lo­lo­gie und Phi­lo­so­phie in Hei­del­berg, wur­de dort pro­mo­viert und ha­bi­li­tier­te sich 2024 an der Goe­the-Uni­ver­si­tät Frank­furt.

Sei­ne For­schungs­schwer­punk­te um­fas­sen deutsch­spra­chi­ge Oper im 18. Jahr­hun­dert, west­deut­sche Bal­let­te der 1950er Jah­re so­wie Mu­sik­phi­lo­lo­gie und di­gi­ta­le Edi­ti­on.

»Insbesondere die Möglichkeiten digitaler Edition eröffnen neue Wege, Musik zu erforschen, zu vermitteln und zugänglich zu machen.«Prof. Dr. Adrian Kuhl

Prof. Tan­ja Pan­nier ist Pro­fes­so­rin für Ge­sang (Po­pu­lä­re Mu­sik).

Prof. Tan­ja Pan­nier, Pro­fes­so­rin für Ge­sang (Po­pu­lä­re Mu­sik), ist Sän­ge­rin, Kom­po­nis­tin, Ar­ran­geu­rin und Ge­sangs­päd­ago­gin.

Sie stu­dier­te Jazz­ge­sang an der Hoch­schu­le für Mu­sik Franz Liszt Wei­mar und an der Uni­ver­si­tät der Küns­te Ber­lin. Als Sän­ge­rin, mu­si­ka­li­sche Lei­te­rin und Do­zen­tin ar­bei­tet sie na­tio­nal und in­ter­na­tio­nal. Sie ist Grün­dungs­mit­glied und mu­si­ka­li­sche Lei­te­rin des viel­fach aus­ge­zeich­ne­ten A-cap­pel­la-En­sem­bles Klang­be­zirk und seit 2021 künst­le­ri­sche Lei­te­rin des Vo­kal­mu­sik­fes­ti­vals Black Fo­rest Voices.

Seit 2018 lehrt sie an der Uni­ver­si­tät der Küns­te Ber­lin, seit 2021 als fest­an­ge­stell­te Do­zen­tin und Fach­be­reichs­lei­te­rin für Ge­sang Jazz/Pop in den Lehr­amts­stu­di­en­gän­gen. In ih­rer Leh­re ver­bin­det sie stimm­li­che und mu­si­ka­li­sche Grund­la­gen mit Im­pro­vi­sa­ti­on, In­ter­pre­ta­ti­on, En­sem­ble­ar­beit und Büh­nen­pra­xis.

»Die Stimme ist für mich ein unglaublich vielseitiges Instrument – unmittelbar, persönlich und immer in Bewegung. Ich möchte Studierende darin bestärken, neugierig zu sein, zu experimentieren und ihre eigene künstlerische Sprache zu entwickeln. Besonders wichtig sind mir dabei Austausch und Offenheit, um gemeinsam Neues zu entwickeln.«Prof. Tanja Pannier

Mar­tin Bosch, ist Ver­tre­tungs­pro­fes­sor für Grup­pen­mu­si­zie­ren.

Mar­tin Bosch ist Mu­si­ker, Band- und En­sem­ble­lei­ter, Mu­sik­pro­du­zent und Päd­ago­ge. Er stu­dier­te Mu­sik und Sport so­wie Jazz-E-Bass an der Uni­ver­si­tät Jena und der Hoch­schu­le für Mu­sik Wei­mar (HfM) und war un­ter an­de­rem an der HfM Wei­mar, der Uni­ver­si­tät Er­furt und der Hoch­schu­le für Mu­sik und Thea­ter Leip­zig tä­tig. An der HfMDK war Bosch be­reits von 2022 bis März 2026 als Ver­tre­tungs­pro­fes­sor und an­schlie­ßend als Lehr­be­auf­trag­ter tä­tig. Zum Win­ter­se­mes­ter 2026/27 über­nimmt er er­neut die Ver­tre­tungs­pro­fes­sur für Grup­pen­mu­si­zie­ren.

»Ich freue mich sehr darauf, an die gute Zusammenarbeit mit Kolleg*innen und Studierenden anzuknüpfen und gemeinsam eine wunderbare Unterrichtszeit zu gestalten.«Martin Bosch

Bern­hard Forck ist Ver­tre­tungs­pro­fes­sor für Ba­ro­ck­vio­li­ne.

Bern­hard Forck ist ei­ner der pro­fi­lier­ten Spe­zia­lis­ten für his­to­ri­sche Auf­füh­rungs­pra­xis. Er stu­dier­te an der Hoch­schu­le für Mu­sik Hanns Eis­ler Ber­lin und ist seit vie­len Jah­ren Kon­zert­meis­ter der Aka­de­mie für Alte Mu­sik Ber­lin. Mit dem En­sem­ble gas­tiert er welt­weit und hat mehr als 100 CDs ein­ge­spielt.

Von 2007 bis 2019 war Forck mu­si­ka­li­scher Lei­ter des Hän­del­fest­spiel­or­ches­ters Hal­le. Als Di­ri­gent ar­bei­tet er zu­dem mit re­nom­mier­ten Opern- und Sin­fo­nie­or­ches­tern. Die päd­ago­gi­sche Ar­beit bil­det ei­nen wei­te­ren Schwer­punkt: Seit 2013 un­ter­rich­tet er an der Hoch­schu­le für Mu­sik Hanns Eis­ler Ber­lin und gibt in­ter­na­tio­nal Meis­ter­kur­se.

Juan Gar­cia ist Ver­tre­tungs­pro­fes­sor für Grup­pen­mu­si­zie­ren.

Juan Gar­cia ist Pro­fes­sor für Chor- und En­sem­ble­lei­tung an der Hoch­schu­le für Mu­sik Wei­mar und ar­bei­tet als Ar­ran­geur, Work­shop­lei­ter und Pro­du­zent.

Sei­ne mu­si­ka­li­sche Aus­bil­dung um­fasst klas­si­sche Gi­tar­re, Jazz­ge­sang, Ge­sangs­päd­ago­gik und Ar­ran­ge­ment. Von 2018 bis 2025 war er Haupt­do­zent für Pop-/Jazz-Chor­lei­tung an der Bun­des­aka­de­mie Wol­fen­büt­tel, von 2022 bis 2025 zu­dem Vi­ze­prä­si­dent für künst­le­ri­sche Pra­xis und For­schung in Wei­mar.
Gar­cia möch­te Stu­die­ren­den Räu­me er­öff­nen, in de­nen sie ex­pe­ri­men­tie­ren, krea­tiv wer­den und ohne Angst vor Feh­lern mu­si­ka­lisch ins Han­deln kom­men kön­ne.

»Das Gegenteil von Musik ist Angst.«Juan Garcia

Axel Ruge ist Ver­tre­tungs­pro­fes­sor für Kon­tra­bass.

Axel Ruge ist Kon­tra­bas­sist und Kon­tra­bass­päd­ago­ge. Seit fast zwei Jahr­zehn­ten un­ter­rich­tet er an Mu­sik­hoch­schu­len in Eu­ro­pa und Aus­tra­li­en.

An der HfMDK war er be­reits seit 2014 als Lehr­be­auf­trag­ter für Kon­tra­bass tä­tig.
Als stell­ver­tre­ten­der So­lo­bas­sist des WDR Sin­fo­nie­or­ches­ters und Mit­glied des Lu­cer­ne Fes­ti­val Or­chestra ver­fügt Ruge über lang­jäh­ri­ge Or­ches­ter­er­fah­rung und ar­bei­tet re­gel­mä­ßig mit in­ter­na­tio­na­len Spit­zen­or­ches­tern zu­sam­men.

»Es ist mir ein Anliegen, die Studierenden dabei zu begleiten, ihre eigene künstlerische Stimme zu finden und zugleich das Handwerk zu erwerben, das Probespiel und Orchesteralltag verlangen.«Axel Ruge

Jo­han­nes M. Schmit ist Ver­tre­tungs­pro­fes­sor für Re­gie (ab 15. Ok­to­ber 2026).

Jo­han­nes M. Schmit ist Re­gis­seur, Thea­ter­ma­cher und künst­le­ri­scher For­scher. Er stu­dier­te Re­gie an der Hoch­schu­le für Schau­spiel­kunst Ernst Busch Ber­lin und in­sze­niert seit­dem re­gel­mä­ßig im deutsch­spra­chi­gen Raum und in Skan­di­na­vi­en.
2025 pro­mo­vier­te Schmit an der Stock­holm Uni­ver­si­ty of the Arts zur Re­gie­ar­beit im zeit­ge­nös­si­schen Thea­ter. Als Do­zent war er an ver­schie­de­nen eu­ro­päi­schen Thea­ter­hoch­schu­len tä­tig. An der HfMDK möch­te er sei­ne lang­jäh­ri­ge Er­fah­rung aus Thea­ter­pra­xis und künst­le­ri­scher For­schung in die Aus­bil­dung ein­brin­gen.

»Mit meiner knapp 20-jährigen Berufserfahrung als Regisseur, Theatermacher, Autor und Performer hoffe ich, einen wichtigen Beitrag zur Orientierung junger Menschen in einem zunehmend unübersichtlichen Berufsfeld zu leisten.«Johannes M. Schmit

An­dre­as Schül­ler ist Ver­tre­tungs­pro­fes­sor für Or­ches­ter­di­ri­gie­ren.

An­dre­as Schül­ler stu­dier­te in Ber­lin Horn, Kla­vier und Di­ri­gie­ren.

Sei­ne be­ruf­li­che Lauf­bahn führ­te ihn un­ter an­de­rem zu den Salz­bur­ger Fest­spie­len, an die Wie­ner Volks­oper und an zahl­rei­che Opern­häu­ser im In- und Aus­land.
Von 2013 bis 2020 war Schül­ler Chef­di­ri­gent der Staats­ope­ret­te Dres­den. Seit der Spiel­zeit 2022/23 ist er Ge­ne­ral­mu­sik­di­rek­tor am Stadt­thea­ter Gie­ßen. Dar­über hin­aus di­ri­giert er re­gel­mä­ßig Opern- und Kon­zert­pro­duk­tio­nen mit Or­ches­tern in Deutsch­land und in­ter­na­tio­nal.

PRES­SE­FO­TOS

Porträt von Natalie Karl

Prof. Natalie Karl

Porträt von Adrian Kuhl

Prof. Dr. Adrian Kuhl

Porträt von Tanja Pannier

Prof. Tanja Pannier

Porträt von Bernhard Forck

Bernhard Forck

Porträt von Juan Garcia

Juan Garcia

Porträt von Axel Ruge

Axel Ruge

Porträt von Johannes M. Schmit

Johannes M. Schmit

Porträt von Andreas Schüller

Andreas Schüller

Pres­se­kon­takt