ABGESAGT: TIPPING POINTS. Vierzehn Arten den Klimawandel zu beschreiben

H. Lesch auf der Bühne mit Musiker*innen
(Photo: Lena Laine)
dirigierend
(Photo: Peter Adamik)
pressemitteilung

Up­date vom 23.06.2026

Lei­der müs­sen wir das für kom­men­den Sonn­tag, 28. Juni 2026, ge­plan­te Ge­sprächs­kon­zert „Tip­ping Points. Vier­zehn Ar­ten den Kli­ma­wan­del zu be­schrei­ben“  ver­schie­ben.

Aus­schlag­ge­bend sind die für das kom­men­de Wo­chen­en­de an­ge­kün­dig­ten ex­tre­men Tem­pe­ra­tu­ren: Die Be­din­gun­gen im nicht kli­ma­ti­sier­ten Fest­saal des Ca­si­nos der Goe­the-Uni­ver­si­tät sind für Mit­wir­ken­de und Pu­bli­kum nicht ver­ant­wort­bar.

Die Ent­schei­dung fällt uns nicht leicht. Zu­gleich ver­weist sie auf be­mer­kens­wer­te Wei­se auf das The­ma des Kon­zerts selbst: Aus­ge­rech­net „Tip­ping Points“ kann auf­grund ex­tre­mer Hit­ze nicht statt­fin­den. Der Kli­ma­wan­del ist längst kei­ne abs­trak­te Zu­kunfts­fra­ge mehr, son­dern prägt un­se­ren All­tag – und in­zwi­schen auch die Be­din­gun­gen für kul­tu­rel­le Ver­an­stal­tun­gen.

Die Ge­sund­heit un­se­rer Stu­die­ren­den, Mit­ar­bei­ten­den, Künst­ler*in­nen und Be­su­cher*in­nen hat für uns Vor­rang.

Über ei­nen Nach­hol­ter­min in­for­mie­ren wir Sie so bald wie mög­lich.
Be­reits er­wor­be­ne Ti­ckets wer­den er­stat­tet.

Pres­se­mit­tei­lung vom 11.06.2026

Ex­tre­me Wet­ter­ereig­nis­se, stei­gen­de Tem­pe­ra­tu­ren und schwin­den­de Res­sour­cen ma­chen deut­lich: Der Kli­ma­wan­del ist längst Rea­li­tät. Doch wie lässt sich die­se kom­ple­xe Ent­wick­lung künst­le­risch er­fahr­bar ma­chen? Das Ge­sprächs­kon­zert „Tip­ping Points. Vier­zehn Ar­ten den Kli­ma­wan­del zu be­schrei­ben“ wid­met sich die­ser Fra­ge am Sonn­tag, 28. Juni 2026, in ei­ner Ko­ope­ra­ti­on der Hoch­schu­le für Mu­sik und Dar­stel­len­de Kunst Frank­furt (HfMDK) und der Goe­the-Uni­ver­si­tät Frank­furt – und ei­nem der drän­gends­ten The­men un­se­rer Zeit.

Im Zen­trum steht die gleich­na­mi­ge Kom­po­si­ti­on des Kom­po­nis­ten und Di­ri­gen­ten Gre­gor A. Mayr­ho­fer, in­spi­riert von Hanns Eis­ler. Dar­in er­kun­det er mu­si­ka­lisch die Kipp­punk­te un­se­res Kli­ma­sys­tems und den Kli­ma­wan­del – als dy­na­mi­sches Ge­fü­ge kri­ti­scher Schwel­len und mög­li­cher ab­rup­ter Ver­än­de­run­gen. In vier­zehn mu­si­ka­li­schen Ab­schnit­ten ent­fal­tet sich kein nar­ra­ti­ves Kon­ti­nu­um, son­dern ein viel­schich­ti­ges Hö­ren un­ter­schied­li­cher Zu­stän­de, Re­ak­tio­nen und Per­spek­ti­ven auf die Kli­ma­kri­se.

Das En­sem­ble Neue Mu­sik der HfMDK bringt ne­ben Mayr­ho­fers Werk auch Kom­po­si­tio­nen von Oli­vi­er Mes­siaen und Franz Liszt zur Auf­füh­rung und schafft da­mit ei­nen ein­dring­li­chen Klang­raum zwi­schen Na­tur­be­ob­ach­tung, spi­ri­tu­el­ler Auf­la­dung und zeit­ge­nös­si­scher Re­fle­xi­on.

Durch den Nach­mit­tag führt der Phy­si­ker, Na­tur­phi­lo­soph und Wis­sen­schafts­jour­na­list Ha­rald Lesch, der für sei­ne poin­tier­ten, ver­ständ­li­chen und zu­gleich ein­dring­li­chen Ein­ord­nun­gen kom­ple­xer wis­sen­schaft­li­cher Zu­sam­men­hän­ge be­kannt ist. Mit sei­ner cha­rak­te­ris­ti­schen Mi­schung aus ana­ly­ti­scher Schär­fe, er­zäh­le­ri­scher Klar­heit und Lei­den­schaft für wis­sen­schaft­li­che Ver­ant­wor­tung schlägt er die Brü­cke zwi­schen For­schung, ge­sell­schaft­li­cher De­bat­te und künst­le­ri­scher Er­fah­rung.

Die Be­su­cher*in­nen dür­fen sich freu­en auf ein Zu­sam­men­spiel von Mu­sik, Wis­sen­schaft und Ge­spräch, das neue Per­spek­ti­ven auf die öko­lo­gi­schen Her­aus­for­de­run­gen un­se­rer Ge­gen­wart er­öff­net – ver­ständ­lich, viel­schich­tig und un­mit­tel­bar er­fahr­bar.

H. Lesch auf der Bühne mit Musiker*innen

Harald Lesch mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker

dirigierend

Gregor A. Mayrhofer

Pres­se­kon­takt